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Das Buch

Von Einem, der auszog, das Morden zu lernen…

ein schrecklich-schönes Mörder-Märchen

Von Florian Eberhorn


JETZT ALS WINTER-EDITION
mit neuem Cover und Leseprobe des Folgeromans:
SATAN und ICH


Was tun, wenn eines Tages die Frau des Opfers deines ersten Mordes vor deiner Tür steht, bewaffnet mit einer Pistole, einem Video deiner offensichtlich doch nicht so perfekten Tat und äußerst ungewissen Absichten? Nun, wahrscheinlich sollte man erstmal damit anfangen zu erklären, wie es dazu kam…

Man sagt, dass in jedem von uns ein Mörder steckt – unter den richtigen Umständen. In unserer schönen, neuen Welt der deutschen Wohlstandsgesellschaft finden sich glücklicherweise nur die Wenigsten in diesen „richtigen“ Umständen. „Richtig“ ist dabei anscheinend so relativ wie subjektiv, denn die Umstände, unter denen ich mich entschloss, jemanden zu töten, würde wohl niemand außer mir als „richtig“ bezeichnen (oder „rechtens“, oder „gerechtfertigt“):
Eine große, wütende Person trat meinen Hund. Und dafür sollte sie sterben.

Die Entscheidung war dabei weit einfacher als die Durchführung. Denn obwohl ich der vollen Überzeugung war, dass meine geplante Tat nicht nur richtig, sondern auch rechtens, gerechtfertigt und rechtschaffen war, hätte die deutsche Justiz wohl eine andere Sicht der Dinge. Ich hatte wiederum kein Bedürfnis, für meine Tat zu bezahlen, und wollte mich demnach möglichst nicht dabei erwischen lassen. Ich brauchte einen Plan: einen Plan für einen perfekten Mord.
Ein perfekter Mord ist kompliziert und muss demnach perfide geplant werden. Der perfekte Mord erfordert Wissen und Können weit außerhalb des Wissens und Könnens eines durchschnittlichen Bundesbürgers. Aber ich hatte Zeit. Und, noch wichtiger, Motivation.

Es fing an mit einer Liste, aus der ein Plan wurde, aus dem ein Mord wurde. Anregungen, Tipps und Unterstützung bekam ich dabei hauptsächlich von zwei Quellen:
Quelle Nummer 1: das Fernsehen. Die Vielzahl der populären Crime-Dramas zeigen nicht nur, wie Verbrecher und Mörder im TV geschnappt werden, sie zeigen gleichzeitig den Mördern und Verbrechern außerhalb der Fernsehwelt, was sie denn besser nicht tun sollten. Und ich glaube dem Fernsehen, immerhin hat es mich er- und aufgezogen.
Bei der notwendigen Recherche, um zu ergründen, was aus dem Fernsehen denn nun genau der Wahrheit entspricht, war das Internet natürlich auch hilfreich – aber lange nicht so hilfreich wie:
Quelle Nummer 2: die kleine Stimme in meinem Kopf, die mir mit Rat und Tat - und interessant-morbiden Geschichten von imaginären Profi- und anderen Killern als praktische Anschauungsbeispiele - zur Seite stand. Und vielleicht war mir die Existenz einer solchen Stimme irgendwann mal recht unheimlich, aber sie war viel zu nützlich, um sie zu ignorieren. Sie verfügt über eine kreative und doch tödliche Ader, von der ich nie wusste, dass sie in meinem Kopf vergraben war.

Und so zogen wir aus, gemeinsam in einem Kopf, und ich lernte das Morden.

Mehr oder minder erfolgreich...
Von Einem, der auszog, das Morden zu lernen - Cover

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